Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Anmeldung zur "Mur Challenge"
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") regeln die Bedingungen für die Anmeldung und Teilnahme am Rennevent "Mur Challenge" (nachfolgend "Veranstaltung") über die Website des Veranstalters "Mur-Challenge" (nachfolgend "Veranstalter"). Mit der Anmeldung und der Bezahlung des Startgeldes erklärt sich der Teilnehmer mit diesen AGB einverstanden.
2. Anmeldung und Vertragsabschluss
2.1. Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt über die Website des Veranstalters. Sie umfasst sämtliche im Rahmen der Veranstaltung angebotenen Leistungen (insbesondere die Teilnahme am Rennen in der gewählten Kategorie sowie - sofern gebucht - die Bereitstellung eines Mietbootes und weitere im Anmeldevorgang beschriebene Leistungen).
2.2. Der Teilnehmer wählt die gewünschte Rennkategorie bzw. das gewünschte Anmeldepaket und schließt den Anmeldevorgang durch Bezahlung des Startgeldes ab.
2.3. Der Vertrag zwischen Veranstalter und Teilnehmer kommt mit der Bestätigung der Anmeldung durch den Veranstalter (Bestätigungs-E-Mail) zustande.
2.4. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Anmeldung jederzeit zu beenden, sofern die maximale Teilnehmerzahl erreicht ist oder organisatorische Gründe dies erforderlich machen.
3. Startgeld und Zahlung
3.1. Die Höhe des Startgeldes wird auf der Website des Veranstalters angezeigt und versteht sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Höhe des Startgeldes kann sich abhängig vom Anmeldezeitpunkt (z. B. Earlybird-, Starter- oder Last-Minute-Tarif) sowie von der gewählten Leistung (z. B. mit oder ohne Mietboot) unterscheiden; maßgeblich ist jeweils der zum Zeitpunkt der Anmeldung auf der Website angezeigte Preis.
3.2. Die Bezahlung erfolgt online über die auf der Website angebotenen Zahlungsmethoden oder bar vor Ort am Startpunkt der Veranstaltung.
4. Rücktrittsrecht
Ein Rücktrittsrecht nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) besteht nicht. Es handelt sich gemäß § 18 Abs. 1 Z 10 FAGG um eine Dienstleistung im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, deren Erbringung an einem konkreten Termin oder innerhalb eines konkreten Zeitraums vorgesehen ist.
5. Stornierung und Rückerstattung
5.1. Eine Stornierung der Anmeldung durch den Teilnehmer ist nicht möglich; bereits geleistetes Startgeld wird grundsätzlich nicht rückerstattet.
5.2. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen oder aufgrund höherer Gewalt abzusagen oder zu verschieben. Wird die Veranstaltung ersatzlos abgesagt, so wird das Startgeld zurückerstattet. Wird die Veranstaltung lediglich verschoben, behält die Anmeldung grundsätzlich ihre Gültigkeit für den neuen Termin.
6. Zutritt zur Veranstaltung
6.1. Der Teilnehmer erhält nach erfolgreicher Anmeldung und Zahlung eine Bestätigungs-E-Mail. Diese gilt als Anmeldebestätigung und ist beim Einlass bzw. bei der Startnummernausgabe vorzuweisen.
6.2. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, den Zutritt zur Veranstaltung bzw. den Start zu verweigern, wenn der Teilnehmer gegen die Veranstaltungsregeln, gegen diese AGB oder gegen Anweisungen der Renn- bzw. Sicherheitsleitung verstößt.
7. Haftung und Eigenverantwortung
7.1. Die Teilnahme an der Mur Challenge erfolgt auf eigene Gefahr und in Eigenverantwortung. Der Teilnehmer bestätigt mit der Anmeldung, dass er gesundheitlich, sportlich und in Bezug auf seine paddlerischen Fähigkeiten der Belastung des gewählten Rennens gewachsen ist.
7.2. Der Veranstalter haftet für Schäden, die er, seine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachen, in vollem Umfang. Für Personenschäden haftet der Veranstalter zudem auch bei leichter Fahrlässigkeit. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Zwingende Haftungsvorschriften, insbesondere nach dem KSchG und dem PHG, bleiben unberührt.
7.3. Der Teilnehmer bestätigt mit der Anmeldung, dass er über eine aufrechte persönliche Haftpflichtversicherung sowie über eine aufrechte Freizeitunfallversicherung verfügt, die seine Teilnahme an der Mur Challenge abdeckt.
7.4. Der Teilnehmer hält den Veranstalter und den Paddelsportclub Leoben für sämtliche Schäden schad- und klaglos, die er Dritten im Zusammenhang mit seiner Teilnahme schuldhaft zufügt.
8. Bild- und Tonaufnahmen
8.1. Im Rahmen der Veranstaltung werden Bild- und Tonaufnahmen (Foto, Video, Audio) erstellt. Mit der Anmeldung erteilt der Teilnehmer dem Veranstalter, dem Paddelsportclub Leoben sowie den im Auftrag arbeitenden Fotografen und übertragenden Medien die Einwilligung, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung gemachten Aufnahmen entschädigungslos für Zwecke der Berichterstattung, der Dokumentation der Veranstaltung sowie für eigene Marketingzwecke des Veranstalters auszuwerten und zu veröffentlichen.
8.2. Eine Verwendung der Aufnahmen in einer den Teilnehmer in seiner Persönlichkeit verletzenden Weise (§ 78 UrhG) ist ausgeschlossen. Die datenschutzrechtlichen Rechte des Teilnehmers, insbesondere Auskunfts-, Berichtigungs-, Lösch- und Widerspruchsrechte gemäß DSGVO, bleiben unberührt; Details ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
9. Protest
9.1. Über alle strittigen Fragen im Zusammenhang mit dem Rennverlauf entscheidet ausschließlich das Rennkomitee. Proteste sind am Renntag bis spätestens 17:00 Uhr im Rennbüro gegen eine Gebühr von € 200,- schriftlich einzureichen. Wird dem Protest stattgegeben, wird die geleistete Gebühr erstattet, andernfalls verfällt die Protestgebühr.
9.2. Das Rennkomitee entscheidet über den Protest bis spätestens 18:00 Uhr endgültig in schriftlicher Form. Die Anrufung der ordentlichen Gerichte bleibt davon unberührt.
9.3. Das Rennkomitee setzt sich aus drei unabhängigen Personen zusammen und entscheidet mit einfacher Mehrheit.
10. Änderungen der AGB
Für die Anmeldung gelten die zum Zeitpunkt der Anmeldung auf der Website veröffentlichten AGB. Der Veranstalter behält sich vor, die AGB für künftige Anmeldungen zu ändern; auf bereits abgeschlossene Anmeldungen wirken sich solche Änderungen nicht aus.
11. Schlussbestimmungen
11.1. Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und unter Ausschluss der kollisionsrechtlichen Verweisungsnormen. Zwingende verbraucherschutzrechtliche Bestimmungen am gewöhnlichen Aufenthalt des Verbrauchers bleiben unberührt.
11.2. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Veranstalters. Für Verbraucher im Sinne des KSchG gilt § 14 KSchG: Sie können insbesondere bei dem Gericht klagen bzw. geklagt werden, in dessen Sprengel sich ihr Wohnsitz, ihr gewöhnlicher Aufenthalt oder der Ort ihrer Beschäftigung befindet.
11.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.